PAVONIS
Start › Mandantengewinnung über Instagram
Für Kanzleien im DACH-Raum

Mandantengewinnung über Instagram beginnt nicht bei der Reichweite.

Ein Video kann 600.000 Menschen erreichen und keine einzige Anfrage auslösen. Ein anderes erreicht 3.000 und bringt drei Erstgespräche. Der Unterschied liegt nicht in der Zahl, sondern darin, ob der Zuschauer gerade ein Problem hat. Diese Seite erklärt, wie der Weg vom Video zur Mandatsanfrage tatsächlich aussieht.

15 Minuten, kostenlos. Wenn es nicht passt, sagen wir das im Gespräch.

Zwei Videos, dieselbe Kanzlei, zwei völlig verschiedene Ergebnisse

Das ist kein konstruiertes Beispiel, sondern der Alltag in jedem Profil, das wir betreuen.

Viel gesehen
678.000 Aufrufe

Ein Video über eine Polizeikontrolle

Wird geteilt, kommentiert, diskutiert. Die Menschen, die es sehen, finden das Thema interessant. Sie haben aber kein Verfahren, keine Frist und keinen Anlass, eine Kanzlei zu beauftragen. Aus diesen Aufrufen entsteht Bekanntheit, kein Mandat.

Richtig gesehen
Deutlich weniger

Ein Video über Untersuchungshaft

Erreicht einen Bruchteil der Menschen. Wer es zu Ende schaut, hat in vielen Fällen tatsächlich einen Angehörigen in Haft und sucht heute jemanden. Aus diesen Aufrufen entstehen Gespräche.

Beide Videos gehören auf das Profil. Das erste sorgt dafür, dass die Kanzlei überhaupt gefunden wird, das zweite dafür, dass daraus ein Mandat wird. Der Fehler ist nicht, das eine oder das andere zu machen, sondern beide an derselben Zahl zu messen.

Wen ein Video erreicht, entscheidet über den nächsten Schritt

Jeder Zuschauer steht an einem anderen Punkt. Wer das ignoriert, bittet Menschen um ein Erstgespräch, die gar kein Anliegen haben, und verliert die, die eines hätten.

ZustandWas diese Person gerade erlebtWas sie braucht
Akuter Anlass Ein Brief mit Frist liegt auf dem Tisch, ein Verfahren läuft. Erreichbarkeit und einen konkreten nächsten Schritt.
Sucht den Weg Weiß, dass es ein Rechtsproblem ist, aber nicht, wie es weitergeht. Die Voraussetzungen und den Ablauf, dann eine Kontaktmöglichkeit.
Ahnt etwas Spürt, dass etwas nicht stimmt, kann es nicht einordnen. Eine Erklärung. Hier wirkt eine schriftliche Orientierungshilfe am besten.
Nur interessiert Kein eigener Fall, findet das Thema spannend. Nichts außer einem guten Video. Wer hier um ein Gespräch bittet, verbrennt Vertrauen.

Die Grenze verläuft zwischen den beiden mittleren Zeilen. Darüber sitzt jemand mit einem Anlass, darunter jemand mit Neugier. Deshalb endet nicht jedes Video mit derselben Aufforderung.

Der Weg vom Video zur Mandatsanfrage

Vier Schritte, von denen die Kanzlei nur den ersten und den letzten selbst macht.

1

Ein Thema mit Anlass

Wir suchen die Situationen, in denen jemand tatsächlich einen Anwalt braucht: die Kündigung, den Bescheid, die Forderung, den Unfall. Nicht das interessante Urteil, sondern der Moment, in dem jemand nicht weiterweiß.

2

Ein Video, das die Lage erklärt

Sie ordnen ein, was in dieser Situation gilt und wovon es abhängt. Kein Versprechen, keine Bewertung eines konkreten Falls. Genau diese Zurückhaltung ist der Grund, warum Zuschauer die Einschätzung ernst nehmen.

3

Eine Orientierungshilfe auf Zuruf

Wer unter dem Video ein Stichwort kommentiert, bekommt automatisch eine schriftliche Hilfe zum Thema zugeschickt. Das kostet die Kanzlei nichts und beantwortet die Frage, die sonst im Erstgespräch die ersten zehn Minuten frisst.

4

Die Anfrage kommt von selbst

Wer danach ein Erstgespräch möchte, meldet sich. Er kennt die Person, er kennt die Haltung, und er hat bereits etwas Nützliches bekommen. Das ist ein anderes Erstgespräch als ein anonymer Anruf.

Ein Profil, das diesen Weg geht

Eine Strafverteidigerin in Berlin, Einzelkanzlei, vorher ohne nennenswerte Präsenz. Zwei Aufnahmen pro Woche, alles andere läuft bei uns. Die interessanteste Zahl ist nicht die Reichweite, sondern 29: so viele Beiträge waren nötig. Mandantengewinnung über Instagram scheitert selten an der Menge und fast immer an der Auswahl.

54 → 10.300
Follower
2 Mio.
Aufrufe insgesamt
29
veröffentlichte Beiträge
1–2 h
Aufwand pro Woche

Fallstudien ansehen

Häufige Fragen zur Mandantengewinnung über Instagram

Funktioniert Mandantengewinnung über Instagram wirklich?

Sie funktioniert, wenn die Themen an einem Anlass hängen. Ein Video über eine allgemeine Rechtsfrage erreicht Interessierte, ein Video über den Brief, der heute im Briefkasten lag, erreicht Betroffene. Nur die zweite Gruppe schreibt. Die Themenauswahl entscheidet über das Ergebnis, nicht die Reichweite.

Warum bringt ein Video mit hoher Reichweite manchmal keine Anfragen?

Weil Reichweite und Anlass zwei verschiedene Dinge sind. Ein Video kann 600.000 Menschen erreichen, die es interessant finden, und keinen einzigen, der gerade ein Problem hat. Deshalb sehen wir uns bei der Auswertung nicht nur die Aufrufe an, sondern welche Videos zu Nachrichten geführt haben.

Wie unterscheidet sich das von Google Ads oder Suchmaschinenoptimierung?

Über die Suche findet jemand eine Kanzlei genau dann, wenn er sucht, und vergleicht sie mit mehreren anderen. Über Instagram kennt er die Person bereits, bevor er Bedarf hat. Beides schließt sich nicht aus. Der Unterschied liegt darin, an welchem Punkt das Erstgespräch beginnt.

Ist das berufsrechtlich zulässig?

Sachliche Information über die berufliche Tätigkeit ist zulässig. Das Sachlichkeitsgebot nach § 43b BRAO setzt die Grenze: keine Erfolgsversprechen, keine Werbung um ein konkretes Mandat, keine Angaben zu einzelnen Mandaten. Die Videos erklären Situationen, sie bewerten keine Fälle. Jeder Inhalt wird vor der Veröffentlichung von der Kanzlei freigegeben, und eine verbindliche Beurteilung Ihres Auftritts kann nur Ihre Kammer geben.

Wie viele Mandate sind über Instagram realistisch?

Eine seriöse Zahl lässt sich vorab nicht nennen, weil sie vom Rechtsgebiet, vom Honorarniveau und vom Anlass abhängt. Wer Ihnen vorab eine Zahl nennt, rät. Sinnvoller ist die Gegenrechnung: Wie viele zusätzliche Mandate im Jahr müsste der Kanal bringen, damit er sich für Ihre Kanzlei rechnet. Diese Zahl kennen Sie selbst, und sie ist meistens kleiner als erwartet.

Was passiert mit Anfragen, die nicht zur Kanzlei passen?

Die gibt es, und sie sind ein Steuerungsproblem, kein Schicksal. Wenn ein Thema überwiegend Anfragen auslöst, die sich nicht führen lassen, endet es nicht mehr mit einer Kontaktmöglichkeit, sondern läuft nur noch als Baustein für die Bekanntheit. Das ist einer der Punkte, die wir in der laufenden Auswertung nachziehen.

Ob Ihr Rechtsgebiet dafür trägt, sagen wir Ihnen ehrlich.

Nicht jedes Rechtsgebiet funktioniert über Instagram gleich gut. Im Erstgespräch schauen wir uns Ihre Mandatslage an, und wenn der Kanal der falsche ist, hören Sie das von uns.

Erstgespräch anfragen

15 Minuten, kostenlos, ohne Vorbereitung Ihrerseits.