Start/Instagram für Strafverteidiger

Für Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger mit eigener Kanzlei

Instagram für Strafverteidiger. Für den Moment, in dem der Brief kommt.

Ein Video über Polizeikontrollen kann eine halbe Million Aufrufe bekommen. Die Anfragen danach lassen sich fast nie als Mandat führen. Mandate kommen von Menschen, die gerade einen Strafbefehl, eine Vorladung oder eine Durchsuchung hinter sich haben. Für genau diese Menschen baue ich Ihre Videos. Sie stehen ein bis zwei Stunden pro Woche vor der Kamera, den Rest übernehme ich.

20 Minuten, kostenlos. Wenn es nicht passt, sage ich Ihnen das im Gespräch.

11.000+Follower einer Strafverteidigerin, mit 14 Videos von mir
1,8 Mio.Aufrufe allein auf elf dieser Videos
1–2 hAufwand pro Woche auf Seiten der Kanzlei

Warum Strafverteidigung auf Instagram anders funktioniert

In kaum einem Rechtsgebiet kommen drei Dinge so klar zusammen. Genau deshalb passt Instagram hier besser als fast überall sonst.

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    Der Anlass hat eine Frist

    Niemand sucht aus Neugier nach einer Verteidigung. Gesucht wird, wenn ein Brief im Briefkasten liegt und die Zeit läuft. Wer in diesem Moment schon zehn Videos von Ihnen gesehen hat, ruft Sie an und nicht die nächste Kanzlei in den Suchergebnissen.

  2. 2

    Eine Privatperson entscheidet, und zwar nach der Person

    Keine Rechtsabteilung, keine Ausschreibung, kein Kanzleiranking. Ein Mensch unter Druck entscheidet, wem er vertraut. Er kennt Ihre Kanzlei nicht, aber er kennt Ihre Stimme, wenn er Ihre Videos gesehen hat.

  3. 3

    Die Sprache entscheidet mit

    Wer auf Englisch oder in einer weiteren Sprache verteidigt, erreicht Menschen, die ihre Verteidigung häufig gezielt nach der Sprache suchen. Die Strafverteidigerin, die ich in Berlin betreut habe, hat deshalb auch auf Englisch veröffentlicht.

Welche Themen Aufrufe bringen, und welche Anfragen

Das ist die wichtigste Unterscheidung für eine Strafrechtskanzlei auf Instagram, und die meisten Profile übersehen sie.

Bringt Aufrufe
  • Die Polizei hält dich an: darf sie das?
  • Muss ich mein Handy entsperren?
  • War das überhaupt erlaubt?

Viele Zuschauer, wenige Verfahren. Wer danach schreibt, will meistens wissen, ob er sich beschweren kann.

Bringt Anfragen
  • Ein Strafbefehl liegt im Briefkasten
  • Eine Vorladung als Beschuldigter
  • Die Wohnung wurde durchsucht
  • Ein Angehöriger sitzt in Untersuchungshaft

Weniger Zuschauer, aber wer hier schreibt, hat ein Verfahren und braucht eine Verteidigung.

Beide Sorten gehören aufs Profil. Die erste bringt Zuschauer, die zweite eher Anfragen. Ein Video, das vor allem Aufrufe bringt, endet deshalb mit der Bitte zu folgen. Aufrufe und Anfragen zähle ich getrennt.

So arbeite ich mit Ihrer Kanzlei

Vom Kennenlernen bis zur ersten Veröffentlichung vergehen 14 bis 28 Tage.

  1. 1

    Themen mit einem Verfahren dahinter

    Ich suche die Situationen, in denen jemand tatsächlich eine Verteidigung braucht, und baue daraus Skripte. Sie prüfen jedes Skript juristisch, bevor aufgenommen wird.

  2. 2

    Aufnahme, online begleitet

    Sie sprechen in Ihr Handy, ich führe Sie durch den Termin. Jede Woche ein Termin, daraus entstehen drei bis vier Videos. Kein Studio, keine Technik, die Sie kaufen müssen.

  3. 3

    Schnitt, Text und Freigabe

    Ich schneide, schreibe die Texte, setze Untertitel und veröffentliche. Jedes fertige Video geht vor der Veröffentlichung einmal zu Ihnen zur Freigabe.

  4. 4

    Der Weg führt ins Postfach, nicht in ein Formular

    Im Strafrecht schicke ich niemanden durch einen automatischen Check. Ob eine Frist läuft, kann kein Formular beurteilen, und eine falsche Entwarnung ist schlimmer als keine. Wer schreibt, landet direkt bei Ihnen. Leitfäden gibt es nur zu allgemeinen Abläufen, etwa was nach einer Vorladung passiert.

Eine Strafverteidigerin in Berlin, 14 Videos

Vorher hatte sie 54 Follower. Sie hat in kurzen Blöcken Videos aufgenommen, auf Deutsch und auf Englisch, alles andere lief bei mir. Aus dieser Arbeit stammt die Regel oben: Die Themen mit den meisten Aufrufen bringen die Anfragen, die sich am seltensten als Mandat führen lassen.

54 → 11.000+
Follower
1,8 Mio.
Aufrufe allein auf elf der Videos
14
Videos von mir
735.000
Aufrufe auf dem stärksten Video

Fallstudien ansehen

Was eine Strafverteidigerin auf Instagram nicht sagen darf, und was sie nicht sagen sollte

Sachlichkeitsgebot

Sachliche Information über die berufliche Tätigkeit ist zulässig. Was nicht geht, sind Erfolgsversprechen und Werbung um ein konkretes Mandat. Danach sind die Skripte gebaut.

Kein laufendes Verfahren

Kein Mandat, kein Name, keine Gegenseite und kein Bezug zu einem laufenden Verfahren, auch nicht anonymisiert. Ich arbeite mit Situationen, die jeder wiedererkennt.

Kein Ton gegen Polizei oder Justiz

Spott über Ermittler kann zweimal kosten: beim Ruf der Kanzlei und bei Instagram. Die Plattform zeigt scharf formulierte Beiträge Menschen, die Ihnen nicht folgen, oft gar nicht mehr, und genau dort sitzen die neuen Mandanten.

Freigabe bleibt bei Ihnen

Jedes Skript und jedes fertige Video geht vor der Veröffentlichung zu Ihnen. Nichts erscheint, das Sie nicht gesehen haben.

Häufige Fragen zu Instagram für Strafverteidiger

Darf ich als Strafverteidiger auf Instagram über Fälle sprechen?

Über Ihre Mandate nicht, auch nicht anonymisiert, weil ein echter Fall oft trotzdem zuzuordnen ist. Über typische Situationen ja: was nach einer Vorladung passiert, was ein Strafbefehl ist, wie eine Durchsuchung abläuft. Das ist sachliche Information über Ihre Tätigkeit. Eine verbindliche Beurteilung Ihres Auftritts kann nur Ihre Kammer geben.

Bringen virale Videos einer Strafrechtskanzlei Mandate?

Selten. Die Themen mit den meisten Aufrufen, etwa Polizeikontrollen, erreichen vor allem Menschen ohne Verfahren. Mandate entstehen aus Videos zu Situationen, in denen jemand bereits Post von Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht hat. Beide Sorten gehören aufs Profil, aber nur die zweite endet mit der Bitte um Kontakt.

Sollte ich auch auf Englisch veröffentlichen?

Wenn Sie auf Englisch verteidigen, ja. Menschen, die in Deutschland leben und kein Deutsch als Muttersprache sprechen, suchen ihre Verteidigung häufig gezielt nach der Sprache. Eine eigene englische Linie spricht sie direkt an.

Muss ich selbst vor die Kamera?

In den meisten Fällen ja. Wer eine Verteidigung sucht, wählt die Person, nicht den Kanzleinamen. Formate mit Hintergrund-Aufnahmen und Text sind möglich, erreichen erfahrungsgemäß aber weniger. Wer zum ersten Mal aufnimmt, wird von mir durch den Termin geführt.

Wann kommt die erste Mandatsanfrage?

Die ersten drei bis vier Monate sind bei einem neuen Konto die langsamen. Wann die erste Anfrage kommt, lässt sich seriös nicht versprechen. Wer über Ihre Videos schreibt, kennt Sie schon, und das ist ein anderes Erstgespräch als ein anonymer Anruf.

Was kostet Instagram-Betreuung für eine Strafrechtskanzlei?

Die Pakete liegen zwischen 1.900 und 6.500 Euro netto im Monat, je nach Anzahl der Videos, Umfang des Nachrichten-Systems und Begleitung. Welches Paket passt, hängt an Ihrem Honorarniveau. Die ehrlichere Frage im Erstgespräch ist, wie viele zusätzliche Mandate im Jahr das für Sie rechtfertigen müsste.

Ob Instagram zu Ihrer Strafrechtskanzlei passt, klären wir in 20 Minuten.

Im Erstgespräch schauen wir auf Ihre Mandate, Ihr Honorarniveau und Ihre Sprachen. Wenn Instagram dafür nicht passt, sage ich Ihnen das im Gespräch.

20 Minuten, kostenlos.